„Ich wasche meine Hände in Unschuld“

Das ist ein berühmt gewordener biblischer Satz. Jesus wird zu Pilatus, dem römische Statthalter, gebracht. Er spürt genau, dieser Gefangene ist unschuldig. Aber er gibt dem Druck der Straße nach. Er entzieht sich der Verantwortung, indem er es anderen überlässt, das Todesurteil zu sprechen. Er wäscht seine Hände sichtbar vor allen und spricht diesen Satz : „Ich wasche meine Hände in Unschuld“. Wie steht es mit unserer Verantwortung ? Können wir uns immer  rausziehen wie Pilatus ?  Wie macht es Gott? bekennt er sich nicht gerade mit dem Wasser der Taufe zu uns ?

Bewusst wurde die 5.Station am Taufbecken installiert und lädt zum Nachdenken über diese Fragen nach. Für Kinder und Erwachsene gibt es wieder Aktionen, um sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen und anhand von Symbolen sich an die eigene Taufe erinnern zu lassen.

Auf den Altarstufen sind mehrere Kreuze aufgebaut- sie stehen symbolisch dafür, dass jeder und jede ein Kreuz zu tragen hat, mal mehr, mal weniger schwer. Das erzählt eine alte Legende, die dort nachzulesen ist. Und Gott trägt mit.  Denn Jesus von Nazareth hat sein Kreuz getragen nach der Verurteilung. Als er darunter zusammenbrach, wurde Simon von Kyrene gezwungen, es für Jesus zu tragen. Diese Geschichte ist ebenfalls an den Stufen zu finden.Wer mag, kann ein Kreuz mitnehmen oder es aus Nägeln basteln und für Kinder gibt es eine Geschichte mit passendem Bastelangebot.